Christchurch bewegt

IMG_7481Christchurch hinterlässt Spuren. Man fühlt sich betroffen, wird eingesaugt und rastlos. Es ist eine bewegte Stadtgeschichte. Ein Erdbeben hatte am 22. Februar 2011 um 12.51 Uhr getobt und die Innenstadt zum Einstürzen gebracht.
In der Maori Mythologie ist Ruaumoko, der jüngste, Sohn von Himmelsvater Rangi und Mutter Erde, noch ungeboren. Ruaumoko ist eingeklemmt, rastet aus und tritt wütend gegen die Bauchdecke seiner Mutter und zwar dort, wo sich Christchurch befindet.

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Zwei Fäden aus Dresden 3.-6.04.2017

Nach den erfüllten Tagen in Berlin fahre ich auf meiner Autoreise „Berlin und zurück“ etwas schweren Mutes weiter. 

Der Einzug in die Altstadt von Dresden ist von einem durchzogenen Himmel begleitet, die Prognose deprimierend und so entscheide ich mich eiligst zur Frauenkirche zu gehen, solange die Sonne noch scheint. Auf dem Platz angekommen, crashe ich beinahe in drei senkrecht stehende Busse. Verbeult, von Rost zerfressen und fensterlos stecken sie einer Mauer gleich in einen Betonsockel mit Armierungseisen. Dresden, Berlin, Mauer, kaputt, Trümmer. Kennen wir das nicht? Die Busse berühren. Wie sie dastehen neben der neu errichteten Frauenkirche. Schnell begreife ich, dass es ein Mahnmal ist. Es brennen Kerzen. „Friede“ steht geschrieben. Es ist Montag Nachmittag. Die gereizte Stimmung ist beklemmend, denn es ist der Wochentag der legendären Protestemärsche der Pegida. (unbedingt weiterlesen)

Aleppobusse vor der Frauenkirche

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