Mein letzter Beitrag auf verenasunterwegsgeschichten.com

Neu: verenaprager.ch – Meine neue Homepage ist demnächst online

Es ist eine lange Reise, auf der wir alle unterwegs sind in Zeiten von Corona. Ziel unbekannt. Oft empfinde ich sie als beschwerlich, langweilig, trüb und endlos. Zuweilen aber kann diese Reise auch spannend, abenteuerlich, hell und lustig sein. Auf jeden Fall einmalig.

Dies ist der letzte Beitrag in „verenasunterwegsgeschichten.com“. Vor sieben Jahren hatte ich auf einer Australienreise damit begonnen, Reisebeiträge zu veröffentlichen. Ich hatte mir das Einrichten und Führen eines Blogs selber beigebracht und war mächtig stolz. Wäre ich 20 Jahre später geboren, wäre ich ein Digital Nomad geworden. Am Laptop arbeiten, irgendwo auf der Welt, wo es schön und warm ist. Traumhaft.

Damals war ich noch im vollen Berufsleben. Es gab viel zu erzählen von kleinen und grossen Abenteuern. Vieles hat sich seither verändert. Ich habe mich verändert. Wir alle stehen an einem anderen Punkt seit Februar 2020. Wie werden wir reisen und wohin und vor allem wann? Klar, es gibt immer Menschen, die auch in diesen Zeiten reisen. Mein Bedürfnis ist es nicht. Teils hindert mich das Sicherheitsdenken, das uns Schweizern so eigen ist, aber vor allem würde ich mich nicht gut fühlen dabei. Reisen hat etwas mit „frei sein“ zu tun. Und das sind wir im Moment nicht. Also reise ich auf Papier. Ich schreibe Geschichten. Mehr davon auf der neuen Homepage.

Unlängst sass ich am frühen Morgen auf einer Bank vor meinem Lieblingscafé mit einem Cappuccino im Pappbecher und spürte die warmen Sonnenstrahlen im Gesicht. Es fühlte sich richtig gut an. Die grüne Holzbank stand neben dem plätschernden Mohrenbrunnen in Schaffhausen. Frische Frühlingsblumen schmückten die Mitte. Lastwagen, Transporter, Taxis und Baumaschinen überquerten den Platz. Ich schaute zum Himmel, liess die Geräusche wie Wellen am Meer zu meinen Füssen rollen und wieder davonperlen. Ich sass nicht in Schaffhausen, sah nicht die gewohnten Häuser und Gassen. Ich war Touristin in einer fremden Stadt an einem Bistrotisch im Hafen mit einem Cappuccino in der Porzellantasse. Dann schloss ich die Augen und vernahm die fremde Welt, das Klirren der Segel am Mast, die Möwen und plätschernden Wellen an der Hafenmole. Für eine Weile war ich unterwegs.

Wie gerne werde ich meine Reisegeschichten weiterführen. Auf der neuen Homepage wird weitere Themen geben: „unterwegs im Leben“ und „Tiergeschichten“. Kleine Gedanken und Gefühle, in die ich entfliehe. So kann es sein, dass ich einem Käfer im Garten nachschaue bis er unter dem Stein verschwindet. Das finde ich spannend und schreibe dann darüber.

Meine neue Homepage heisst ganz einfach: verenaprager.ch. Ich werde eure Adresse nicht automatisch übernehmen, würde mich allerdings unglaublich freuen, wenn ihr weiterhin meine LeserInnen sein möchtet. Bitte gibt mir kurz Bescheid auf verena.prager@hotmail.com oder als Kommentar auf diesem Blog.

Ich habe über 80 Beiträge geschrieben und beinahe jeder wurde von Euch kommentiert. Wenn man unterwegs ist und irgendwo in der Pampa einen fertigen Beitrag auf den Blog lädt, gibt es nichts Schöneres als von treuen Lesern gelesen zu werden und auch herzliche Grüsse zu erhalten. Danke allen, die mich begleitet haben.

Demnächst zieht auch ein neuer Hund bei mir ein. Lily war im September unverhofft gestorben. Peppina, ein Golden Retriever Welpe aus der Arbeitslinie wurde im März in der Nähe von Innsbruck geboren. Auch darüber möchte ich mehr erzählen und mit euch teilen.

Klein Peppina mit ihrem Papa

11 Gedanken zu “Mein letzter Beitrag auf verenasunterwegsgeschichten.com

  1. Sehr gerne werde ich in Zukunft
    Deine Homepage weiter lesen freu mich immer deine lebendigen Reisebeschreibungen zu verfolgen ❣️ Hoffe Du wirst nie müde darin🤩🙋‍♀️🙏Danke❣️

  2. Barbara Ritzmann-Prager

    Also was muss ich machen, damit ich Leserin bleiben kann ? Das war grad eben ein toller Artikel, den ich mit Spannung gelesen habe. Ich höre grad auch die Möwen am Hafen kreischen.

  3. Liebe Frau Verena Prager,
    zuerst war ich erschrocken, als ich las, das Sie keine Reiseberichte mehr schreiben wollen. Aber einige Zeilen später beruhigte ich mich wieder. Sie werden ja weiter schreiben. Ja, so halte ich es auch: sich an den kleinen Dingen erfreuen. Einfach beobachten und genießen. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn Sie meine Adresse auf Ihre neue Homepage übernehmen könnten.
    Also, noch einmal vielen Dank, das Sie uns, mich, an Ihren Reisen teilhaben ließen. Wenn ich es noch recht weiß, haben sie einmal selbst gemalte Bilder aus Australien veröffentlicht. Das hat mich angesprochen Ich bin jetzt auch gerade dabei mich mit dem Theme Malen zu beschäftigen.
    Herzliche Grüße aus Blaubeuren (D) und bleiben Sie gesund !!
    Ihr achim lehmann

    • Danke einmal mehr für die netten Zeilen. Keine Angst ich schreibe weiter. Eben habe ich einen kleinen Text über meine wunderschönen Wildtulpen veröffentlicht. Ich freue mich, dass Sie wieder dabei sind. Liebe Grüsse

  4. Liebe Verena

    Schön wieder von dir zu hören. All deine bisherigen Geschichten habe ich immer gelesen und – meistens bei einem Käfeli genossen. Nun werde ich dich selbstverständlich weiter via deine homepage verfolgen. Freue mich bereits über kommende Chäferbeiträge und ähnliches, und speziell freue ich mich auf deine Berichte, wie sich deine kleine Peppina entwickelt. Mit einem Hundeli aus einer Arbeitslinie hast du dir eine nicht zu unterschätzende Aufgabe gestellt, umso mehr freue ich mich, wenn du beschreibst, wie sich Peppina so anstellt.

    Mit beinahe 15 Jahren ist bereits vor knapp zwei Jahren meine Riesenschnauzerhündin gestorben. Dann habe ich mir vorgenommen, während eines Jahres «hundefrei» zu leben, mit der Absicht herauszufinden, ob ich andere Tätigkeiten vermehr wahrnehmen werde, meine «Freiheit» geniessen würde.. Das habe ich nicht! Das Einzige was mir gefehlt hat, war mein Hund. Die Natur zu geniessen, Kälte, Schnee, Wind, Sonne ohne eine vierbeinige Begleitung, hat einfach nicht geklappt. Kurzum, nun ist vor fünf Monaten unsere Bigna, ein Labradorweibchen bei uns eingezogen (mir geht’s wieder bestens..) und Corona ist somit auch wesentlich erträglicher.

    Sobald die Coronazeiten es zulassen, wäre es schön, wenn wir uns bei Gelegenheit wieder einmal sehen könnten, wenn klappt mit Ursula, evtl. bereits mit unseren Hunden.

    Herzliche Grüsse aus Kilchberg

    Claudia

    Ein paar Föteli schick ich dir per watsup

    Claudia Groh

    Vorbühlstrasse 23

    8802 Kilchberg

    Tel: +41 44 715 50 13

    Nat: +41 79 605 93 85

    Mail: claudia.groh@bluewin.ch

  5. Charlotte Gonzenbach

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, reicht es wen nich Dir hier schreibe, dass ich von Herzen gerne Deine Geschichten weiterlesen würde. Es ist immer eine grosse Freude zu lesen, wie Du die Welt beobachtest und beschreibst – spannender als jeder Krimi. Danke liebe Cousine!

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