Australia Day auf Edgar Mission – Farm für misshandelte Nutztiere

Sonntagsausflug mit Freunden zur „Edgar Mission, sanctuary for rescued farm animals“. Es war Australia Day, ein strahlend schöner Sommertag. Auf diesem non-profit Hof kümmern sich Pam Ahern mit ihrem Team um verwahrloste, abgeschobene und gequälte Farmtiere. Und wir wollten Miles besuchen. Mit kleinem Video

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Miles und Barbara auf der Fahrt zur Edgar Mission

Jeden Winter findet meine Schwester Barbara ein frischgeborenes, verlassenes Schäflein auf der Weide, das sie in der warmen Küche grosszieht. Vor dreissig Jahren war es „Schnugg“, der frei im Haus herumlief (und frei auch alles fallen liess) der mit der Flasche grossgezogen wurde. Diesen Winter war es „Miles“, dessen Mutter in den kalten Winternächten gestorben war. Sechs Wochen lang wurde Miles Tag und Nacht geschöppelet, warm gehalten und nahm am Familienleben teil. Als meine Schwester jedoch ins Ausland wollte, musste sie einen Ort finden, der sich um Miles kümmern würde. Und so fand sie die Edgar Mission, eine Non Profit Organisation. Pam Ahern, die Gründerin und Leiterin ist eine sportliche, junge Frau, die mit Leidenschaft seit zehn Jahren ihrem Werk verpflichtet ist. Sie hat eine Farm gekauft und auf 60 acres bis jetzt über 3000 Tieren geholfen. Zurzeit leben 300 Rinder, Schweine, Schafe, Pferde, Geissen, Truthähne, Hühner, Enten und Kaninchen auf der Farm. Edgar Allen Pig, war das erste Schwein, das sie aus einer Schweinemästerei kaufte. Es spielte später auch im Film „Babe“ mit und war für viele Jahre das Aushängeschild dieser Mission und grosser Liebling aller. Hierher brachte Barbara ihren Miles vor einem halben Jahre begleitet mit einer grosszügigen Spende. Nun wollten wir das Schaf besuchen und uns auf einer Führung alles zeigen lassen. Diese Stiftung wird von der Tageszeitung „Herold Sun“ mit beinahe wöchentlichen Berichten wohlwollend unterstützt und somit einem breiteren Publikum bekannt gemacht

http://www.edgarsmission.org.au

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Hühner aus Käfighaltung, in Australien noch erlaubt 

So wie das Geisslein, Cappuccino, hat jedes der 300 Tiere einen Namen und eine Geschichte, die auf der Führung mit Herz erzählt wird. Cappuccino, das Geisslein, steht gerne am Farmeingang und lässt sich ausgiebig kraulen. Viele Tiere benötigen täglich medizinische Betreuung und aufwändige Pflege. Nach so einer persönlichen Führung schmilz das Herz und man spendet gerne für den Fortbestand dieses Sanctuary’s. 

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Hope, das glückliche Schwein, das an Weihnachten von einer Schweinefarm floh

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Humphrey lebte auf den Strassen Melbournes bis es eingefangen wurde

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Miles gehört jetzt zur Herde

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Australia Day

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Die Tiere haben Platz und viel Aufmerksamkeit.

3 Gedanken zu “Australia Day auf Edgar Mission – Farm für misshandelte Nutztiere

  1. Liebe Verena,
    Bei Deinen tollen Geschichten und den wunderbaren Bildern gerate ich einmal mehr ins Schwärmen! Freue mich schon auf mehr davon…
    Herzliche Grüsse
    Ursula

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